Fachbereich Deutsch

Kolleginnen und Kollegen
Differenzierung
Leistungsniveaus
Ziele des Kompetenzerwerbs
Leistungsbewertung
Besonderheiten und Schwerpunkte


Die Verwendung der deutschen Sprache ist für alle Mitglieder unserer Gesellschaft ein wichtiger Schlüssel und die Basis, miteinander in Kontakt zu treten und als Persönlichkeit die eigenen Ansprüche sowie die Ansprüche Anderer wahrzunehmen und sozial zu agieren. Außer Frage steht deshalb die besondere Stellung des Faches Deutsch, das sich maßgeblich nicht nur für die rein sprachliche, sondern ebenso die mediale und literarische Grundbildung der Schülerinnen und Schüler verantwortlich zeigt.

Stehen innerhalb des Doppeljahrgangs 5/6 zunächst noch die Sicherung und Vertiefung der in der Grundschule erworbenen Kompetenzen sowie das Einüben grundlegender Methoden und Arbeitstechniken für die selbstständige und fächerübergreifende Arbeit im Vordergrund, werden die Schülerinnen und Schüler in den folgenden Jahrgängen der Sekundarstufe I auf die Anforderungen einer beruflichen Ausbildung sowie auf die Sekundarstufe II vorbereitet, innerhalb derer ein erhöhtes Ausbildungsniveau und die Studierfähigkeit der Absolventen angestrebt wird.

Kolleginnen und Kollegen

Im Schuljahr 14/15 wird das Fach Deutsch von folgenden Kollegen unterrichtet:

Jahrgang 5: Herr Feder, Frau Plump, Frau Tyman

Jahrgang 6: Frau Bettin, Herr Bittner, Frau von Engelmann, Frau Fischer, Frau Kip, Frau Wiese

Jahrgang 7: Herr Feder, Herr Koller, Frau Vensler, Frau Wiese

Jahrgang 8: Frau Emmler, Herr Feder, Frau Fischer, Herr Hellwig, Herr Kerz, Frau Vos, Frau Wiese

Jahrgang 9: Frau Emmler, Frau Onken, Frau Reents, Frau Schaadt, Frau Vensler, Frau Voge

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Differenzierung

Die Fachkonferenz des Faches Deutsch hat beschlossen, den Unterricht bis einschließlich Jahrgang 8 in Form binnendifferenzierter Klassenverbände zu organisieren. Zum Ende des siebten Jahrgangs wird den Schülerinnen und Schülern zum ersten Mal mitgeteilt, auf welchem Leistungsniveau bei gleichbleibendem Lerneinsatz in der Jahrgangsstufe 8 gearbeitet würde. Hier wird die erreichte Niveaustufe dann im Lernentwicklungsbericht zum Ausdruck gebracht. Zur Unterstützung der Arbeit in heterogene Lerngruppen wird den fünf Deutschlehrern der achten Klassen eine sechste Differenzierungslehrkraft zur Seite gestellt. Zum neunten Schuljahr greift die äußere Fachleistungsdifferenzierung und wir sind hier in der Lage, in sieben Kursen, die eine durchschnittliche Stärke von 22 Schülerinnen und Schülern haben, zu differenzieren.

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Beobachtungs- und Zuordnungskriterien für die äußerlich differenzierten Kurse

Neben der allgemeinen Einstellung zum schulischen Lernen und der geäußerten Leistungsbereitschaft in allen Unterrichtsphasen wird die Arbeit und das Verhalten der Schülerinnen und Schüler anhand der folgenden Bereiche beurteilt. Bei der Binnendifferenzierung in den unteren Jahrgängen und insbesondere ab dem zweiten Halbjahr des siebten Jahrgangs werden die Merkmale dem Alter der Lernenden und unter Berücksichtigung der individuellen Lernentwicklung entsprechend erwartet.

Arbeits und Sozialverhalten:

  • Kooperation mit Arbeitspartnern
  • engagiert, zügig, sorgfältig
  • aktive konstruktive Beteiligung
  • Arbeitsmaterialien
  • Selbstständigkeit/ Selbststeuerung
  • Anstrengungsbereitschaft/ Interesse
  • Selbsteinschätzung
  • Mitarbeit während KOMPASS

Inhaltliche Anforderungen/ Kognitive Fähigkeiten:

  • Verständnis (Arbeitsaufträge, Methoden)
  • fachspezifische Auseinandersetzung und Fähigkeit zu Transferleistungen
  • Leistungen entsprechend den jeweiligen Anforderungen der Kompetenzbereiche

Ergebnisse der schriftlichen Lernerfolgskontrollen und Ersatzleistungen

  • die Leistungserwartungen werden für die LEK jeweils formuliert und den Schülerinnen und Schülern über einen Bewertungsbogen entsprechend zurückgemeldet
Beispiel eines Rückmeldebogens, E-Kurs, Jg. 9

Beispiel eines Rückmeldebogens, E-Kurs, Jg. 9

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Ziele des Kompetenzerwerbs

In der Auseinandersetzung mit klassischen und gegenwärtigen Texten und Medien sowie durch die Reflexion des eigenen sprachlichen Handelns sollen die Schülerinnen und Schüler die Verständigungs- und Verstehenskompetenzen erwerben, die sie als Mitglied der Gesellschaft und selbstbewusstes Individuum befähigen. Die Teilanforderungen des Faches sind an unserer Schule in vier Kompetenzbereiche gegliedert, die im praktischen Unterricht allerdings größtenteils integriert vermittelt werden.

Im Kompetenzbereich “Sprechen, Zuhören und Präsentieren” stehen jene Einstellungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt, die die Schülerinnen und Schüler zur Bewältigung alltäglicher und in ihrer Zukunft bedeutsamen Sprechsituationen benötigen. Unter diesem Aspekt ist gleichwohl eine deutliche und zunehmend komplexe Sprechweise wie auch ein selbstbewusstes Auftreten und mündliches Vertreten von eigenen Einstellungen und Ansichten zu fassen. Die grundsätzliche Bereitschaft und zunehmende Kompetenz, aufmerksam zu sein und zuhörend Informationen zu verarbeiten, gehört ebenfalls in diesen Bereich.

Das planvolle Verfassen bestimmter Textmuster sowie auch die Förderung kreativer Ansätze und des freien Schreibens bilden die Basis des Kompetenzbereiches “Texte schreiben und gestalten”. Hier sollen die Schülerinnen und Schüler die Anforderungen verschiedener Schreibaufträge mit pragmatischer und ästhetischer Zielsetzung sowie deren Vorbereitung und Ausgestaltung erlernen. Ebenso werden Abläufe geübt, bei denen die Überarbeitung der Produkte unter den Gesichtspunkten und des Kompetenzbereiches “Sprache und Sprachgebrauch untersuchen” im Vordergrund stehen.

Als kulturelle Schlüsselkompetenzen erfährt der Umgang mit klassischen und neueren Medien sowie den misch- und multimedialen Inhalten der Cyber-Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler im Kompetenzbereich “Lesen – Umgang mit Texten und Medien” eine besondere Beachtung durch unser schulinternes Curriculum. Das selbstständige Sehen, Hören, Lesen, Verstehen und der zunehmend auch kritische Austausch über die unterschiedlichen Inhalte bilden die Voraussetzung für das autonome Handeln in der Erwachsenenwelt und regen zu einer sensibilisierten ästhetischen Genussfähigkeit an.

Das Fundament für die umfassende Arbeit innerhalb und über die Fachgrenzen hinweg bildet der kompetente und selbstreflexive Umgang mit der deutsche Sprache. Im Bereich “Sprache und Sprachgebrauch untersuchen” steht aus diesem Grund die norm- und adressatengerechte Verwendung des Deutschen und die Untersuchung und Erprobung des sprachlichen Handelns innerhalb unterschiedlicher Situationen, Rollen und Funktionen im Fokus des Unterrichts.

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Leistungsbewertung

De_Zeugnisnote_klein

Zusammensetzung der Zeugnisnote ab dem neunten Schuljahrgang

Bewertungsschlüssel für schriftliche Lernerfolgskontrollen

Note

Prozentpunkte Fehleranzahl

sehr gut

 100 bis 87,5% 0 bis 2

gut

 unter 87,5 bis 75% 2,5 bis 4

befriedigend

  unter 75 bis 62,5%  4,5 bis 6

ausreichend

  unter 62,5 bis 50%  6,5 bis 8

mangelhaft

  unter 50 bis 25%  8,5 bis 10

ungenügend

  unter 25%  mehr als 10,5

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Besonderheiten des Faches

Neben der besonderen Verantwortung, den Schülerinnen und Schülern zu einer sprachlich richtigen und angemessenen Ausdrucksweise zu verhelfen, von der sie nicht nur im Kontext aller schulischen Aktivitäten profitieren, werden sie beim Hineinwachsen in die rasant zunehmende Medienumgebung der Gegenwart unterstützt. Hierbei wird im Sinne der Vorbereitung auf ein lebenslanges Lernen auf den potenziellen Nutzen und die Problemgehalte massenmedialer Phänomene Bezug genommen. Darüber hinaus sollen den Heranwachsenden die vielfältigen Möglichkeiten der Teilhabe an nicht nur der Medienkultur aufgezeigt werden, sodass sie in Form organisierter Lese-, Schreib- und Schauspielwettbewerbe, bei Themen-, Vortrags- und Diskussionrunden sowie bei wiederkehrenden Autorenlesungen selbst tätig werden können. In Kooperation mit der städtischen Jugendarbeit, dem Staatstheater Oldenburg, der Stadtteilbibliothek Kreyenbrück und weiteren kulturellen Einrichtungen wird das Angebot stetig erweitert.

Schwerpunkte

  • inneren Fachleistungsdifferenzierung ausgestalten
  • Kriterien der äußeren Fachleistungsdifferenzierung konkretisieren
  • Konzeption der schulinternen Verfahrensweise und Beratung bei Verdacht auf Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Veranstaltungen und Kooperationen

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