Fachbereich Gesellschaftslehre

Differenzierung
Leistungsniveaus
Ziele des Kompetenzerwerbs
Leistungsbewertung
Besonderheiten und Schwerpunkte


Das Fach Gesellschaftslehre setzt sich an der IGS Kreyenbrück aus den Lernbereichen Geschichte, Politik und Erdkunde zusammen. Die Zusammenführung dieser Fächer ermöglicht eine ganzheitliche Sichtweise auf historische, politische und geographische Fragestellungen. Ziel des Faches ist die Ausbildung von Kompetenzen, die eine Mitgestaltung am demokratischen Gemeinwesen ermöglichen und Probleme einer nicht-nachhaltigen Entwicklung aufzeigen.

Das Fach Gesellschaftslehre wird an der IGS Kreyenbrück mit Beginn des 5. Schuljahres durchgängig unterrichtet. Zunächst mit zwei Stunden pro Woche in Jahrgang 5, ab der Jahrgangsstufe 6 mit drei Wochenstunden. Erst in der Oberstufe findet eine Aufteilung in die einzelnen Lernbereiche statt.

 

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Differenzierung

Das Fach Gesellschaftslehre wird an der IGS Kreyenbrück durchgängig im Klassenverband unterrichtet, was besondere Maßnahmen im Bereich der inneren Differenzierung erfordert. Dabei steht die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Lernangebote unterscheiden sich z. B. in ihrer Offenheit und Komplexität, dem Abstraktionsniveau, den Zugangsmöglichkeiten, den Schwerpunktsetzungen, den bereitgestellten Hilfen und der Bearbeitungszeit. Durch gezielte, individuelle Förderung soll den Schülerinnen und Schülern die aktive Teilnahme am Unterricht und ein erfolgreicher Kompetenzerwerb ermöglicht werden.

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Merkmale unterschiedlicher Leistungsniveaus

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Ziele des Kompetenzerwerbs

Oberstes Ziel des Faches Gesellschaftslehre ist es, die Schülerinnen und Schüler zu einer aktiven Teilnahme an der Gesellschaft zu befähigen. Dies erfordert von jedem Einzelnen Orientierungswissen, die Fähigkeit und Bereitschaft zur Übernahmen von Verantwortung und das Wissen über Partizipationsmöglichkeiten. In einer Welt, die von ständigem Wandel gekennzeichnet ist, verhilft das Fach Gesellschaftslehre den Schülerinnen und Schülern diese Fertigkeiten zu erlangen. So lernen die Jugendlichen, Entscheidungen bewusst zu treffen, sich kritisch auseinanderzusetzen und Wertmaßstäbe für eigenes Handeln sowie ein Verständnis für gesellschaftliche Entscheidungen zu entwickeln.

Zur Erreichung dieser Ziele ist die Förderung von sozialen und personalen Kompetenzen, die über das Fachliche hinausgehen, von entscheidender Bedeutung. Im Fach Gesellschaftslehre werden dementsprechend die Kompetenzbereiche Fachwissen, Beurteilung und Bewertung sowie Erkenntnisgewinnung und Kommunikation unterschieden. Durch diese Trennung können Teilkompetenzen formuliert werden, die es ermöglichen, das Lernen zu planen, durchzuführen und differenziert auszuwerten. Die Schülerinnen und Schüler erwerben in ihrer Laufbahn somit kumulativ unterschiedliche Kompetenzen, die in Wechselwirkung zueinander stehen und aufeinander aufbauen. Das Gelernte wird besser vernetzt und bleibt über einen längeren Zeitraum verfügbar.

Im Mittelpunkt des Bereiches Fachwissen stehen die Kenntnisse zu historischen, politischen und geographischen Sachverhalten, wobei lokale und regionale Bezüge berücksichtigt werden. Beispiele hierfür sind die Geschichte der Stadt und des Landes Niedersachsen, lokale und regionale Landschaftsformen sowie die politische Partizipation vor Ort.

Im Kompetenzbereich Beurteilung und Bewertung wenden die Schülerinnen und Schüler sachliche und normative Kategorien auf historische, politische und geographische Sachverhalte an. Dabei ist die Erkenntnis unterschiedlicher Perspektiven unumgänglich und befähigt die Jugendlichen zunehmend, eigene Urteile zu begründen und zu reflektieren.

Die im Unterricht ausgebildeten kommunikativen Kompetenzen werden im Bereich Erkenntnisgewinnung und Kommunikation zusammengeführt. Sie befähigen die Schülerinnen und Schüler zu eigenständigem Lernen und sind in besonderem Maße Grundlage für politische Handlungsfähigkeit.

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Leistungsbewertung

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Bewertungsschlüssel für schriftliche Lernerfolgskontrollen (ab Jahrgang 9)

Note

Prozentpunkte

1 (sehr gut)

 100 bis 87,5%

2 (gut)

 unter 87,5 bis 75%

3 (befriedigend)

  unter 75 bis 62,5%

4 (ausreichend)

  unter 62,5 bis 50%

5 (mangelhaft)

  unter 50 bis 25%

6 (ungenügend)

  unter 25%

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Besonderheiten des Faches

Vorrangiges Ziel des Unterrichtes im Fach Gesellschaftslehre ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Mündigkeit in der Gesellschaft zu führen. Dafür sind Exkursionen und Sonderveranstaltungen unabdingbar und Teil eines jeden Schuljahres. Hierzu gehören u.a. Podiumsdiskussionen mit Zeitzeugen, Politikern und Experten oder der Besuch außerschulischer Lernorte, wie dem Auswandererhaus in Bremerhaven oder der Forschungsstätte Kalkriese. Darüber hinaus ist es wichtig, die vorgegebenen Inhalte mit aktuellen Ereignissen zu verknüpfen und einen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Dazu bietet der Unterricht im Fach Gesellschaftslehre Raum für eigene Schwerpunktsetzungen und Recherchen.

Schwerpunkte

Die Entwicklung des schulinternen Curriculums wird von den Kolleginnen und Kollegen stetig vorangetrieben. Die Erstellung, Durchführung und Reflexion von Unterrichtseinheiten ist dabei die Hauptaufgabe und unterliegt einer fortdauernden Überprüfung. Daneben beschäftigt sich die Fachkonferenz mit dem Aufbau eines Netzwerkes außerschulischer Lernorte und deren fester Verankerung in den Arbeitsplänen. Schließlich ist die aktive Unterstützung der Schülervertretung auf dem Weg zu einer „Schule ohne Rassismus“ ein Anliegen der Kolleginnen und Kollegen des Fachbereiches Gesellschaftslehre.

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