Fachbereich Musik

 Unsere Bläsergruppen aus dem Jahrgang 5 und 6! 
Mehr Infos zur Bläsergruppe findet sich hier.

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Differenzierung
Leistungsniveaus
Ziele des Kompetenzerwerbs
Leistungsbewertung
Besonderheiten und Schwerpunkte

Das Fach Kunst wird zurzeit ganzjährig in den Jahrgängen 5 und 7 dreistündig im Klassenverband unterrichtet. In Jahrgang 6 und 8 wird Musik unterrichtet. Im 9. und 10. Jahrgang wird jeweils dreistündig ein Halbjahr Kunst und ein Halbjahr Musik unterrichtet, um den Schülerinnen und Schülern die Auswahl beider Fächer als Prüfungsfach zu ermöglichen. Ab Jahrgang 11 können die Schülerinnen und Schüler Musik als ein Fach aus dem Fachbereich musisch-kulturelle Bildung (Darstellendes Spiel, Kunst, Musik) wählen.

 

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Differenzierung

Das Fach Musik wird an der IGS Kreyenbrück im Klassenverband und nach Wahl in vielfältigen weiteren Angeboten unterrichtet, was besondere Maßnahmen im Bereich der inneren Differenzierung erfordert. Dabei steht die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Lernangebote unterscheiden sich z. B. in ihrer Offenheit und Komplexität, dem Abstraktionsniveau, den Zugangsmöglichkeiten, den Schwerpunktsetzungen, den bereitgestellten Hilfen und der Bearbeitungszeit. Durch gezielte, individuelle Förderung soll den Schülerinnen und Schülern die aktive Teilnahme am Unterricht und ein erfolgreicher Kompetenzerwerb ermöglicht werden.Dies kann sowohl musikpraktisch z.B. durch veränderte Auswahl an Notentexten geschehen als auch in der Musiktheorie z.B. durch unterschiedlich komplexe Anforderungen und Aufgabenstellung beim Musikhören und Musikbeschreiben.

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Leistungsniveaus

Hier werden noch weitere Informationen ergänzt!

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Ziele des Kompetenzerwebs

„Musik ist ein wesentlicher und unersetzlicher Bestandteil unserer Kultur.

Der Musikunterricht im Fächerkanon der allgemein bildenden Schulen bietet vielfältige Möglichkeiten der Annäherung an Musik und bezieht dabei individuelle und kollektive Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit ein. Die Beschäftigung mit Musik leistet einen zentralen Beitrag zur ästhetischen Erziehung und eröffnet Wege zur selbst bestimmten kulturellen Teilhabe. Durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und der Musik anderer Kulturen kann interkulturelles Lernen stattfinden. Dadurch wird eine Haltung gefördert, die von Offenheit, Toleranz und gegenseitigem Respekt geprägt ist.

Das Fach Musik thematisiert soziale, ökonomische, ökologische und politische Phänomene und Probleme der nachhaltigen Entwicklung und trägt dazu bei, wechselseitige Abhängigkeiten zu erkennen und Wertmaßstäbe für eigenes Handeln sowie ein Verständnis für gesellschaftliche Entscheidungen zu entwickeln.

Musik hat im Leben der Schülerinnen und Schüler einen hohen Stellenwert. Sie ist im Alltag ständig verfügbar und dient als soziales Bindeglied zur Gruppe der Gleichaltrigen und der Gesellschaft. Daher hat sich der Musikunterricht auch an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu orientieren. Seine Aufgabe ist es, Freude und Interesse an der Musik zu wecken, zumal er in einer medial geprägten Umwelt häufig die einzige Möglichkeit bietet, musikalisch aktiv zu werden.

Das differenzierte Hören von Musik und die Reflexion darüber bewirken das kritische Hinterfragen des eigenen Musikgeschmacks, erweitern die Urteilskompetenz und ermöglichen einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien und darin vermittelten Wertmaßstäben. Damit kann der Musikunterricht Orientierungshilfen anbieten und die Schülerinnen und Schüler zu sachkundigem, verantwortungsvollem und kritischem Wahrnehmen, Beurteilen und Handeln befähigen.

Das Gestalten von Musik, insbesondere das Musizieren, eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Handlungsorientierung und bewirkt nachhaltiges Lernen. Dabei bieten sich Zugänge über Stimme, Instrumente und Umsetzung von Musik in Bewegung je nach individuellen musikalischen Voraussetzungen und Fähigkeiten der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler an. Das gemeinsame Musizieren fördert positive Gruppenerlebnisse, Teamfähigkeit und Sozial- und Selbstkompetenz. Im Rahmen eigener Kompositions- und Improvisationsversuche kann die Phantasie geweckt und die eigene Ausdrucksfähigkeit geschult werden. Beim Einstudieren und Üben von Musik werden Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit besonders gestärkt.

Durch die Ausbildung praktischer musikalischer Fähigkeiten werden das Hören und das Verständnis von Musik differenzierter und komplexer; umgekehrt entwickelt sich durch gedankliche Arbeit und Reflexion auch musikalisches Handeln weiter. Diese Wechselbeziehung bildet sich in dem Begriff der Erfahrung ab. Musik erfahrend erschließen wird dadurch zum Kern des nachfolgend beschriebenen Kompetenzmodells. Im erfahrenden Erschließen von Musik werden zudem die ästhetische Erlebnisfähigkeit, die musikalische Identitätsbildung und die individuelle Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Die Musikpraxis an den Schulen bildet dafür die Basis.“ (Aus dem KC Musik für IGS, S7-8) .
Musikkompetenzrose

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Leistungsbewertung

Leistungsfeststellungen und Leistungsbewertungen geben den Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen über den erreichten Kompetenzstand. Den Lehrkräften geben sie Orientierung für die weitere Planung des Unterrichts sowie für notwendige Maßnahmen zur individuellen Förderung. Leistungen im Unterricht werden in allen Kompetenzbereichen festgestellt. Dabei ist zu bedenken, dass im Musikunterricht viele wichtige Lernprozesse initiiert werden, die sich nicht in überprüfbaren Kompetenzen niederschlagen.
Hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Leistungsfähigkeit und Lernausgangslagen sind die Schülerinnen und Schüler durch geeignete Formen innerer Differenzierung im Unterricht zu fördern und auch bei der Leistungsmessung und Leistungsbewertung in angemessener Weise zu beurteilen.

Teilbereich 1 Mündlich und fachspezifisch (Musik untersuchen, deuten, beschreiben/ Musik gestalten)
• 70% der Gesamtnote
• unterschiedliche Leistungsfähigkeit der SuS berücksichtigen
• mögliche Inhalte von Teilbereich 1:
• mündliche Beiträge im Unterricht
• mündliche Überprüfungen
• Unterrichtsdokumentation (z.B.: Mappe, KOMPASS)
• Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen beim Bewegen, Instrumentalspiel, Singen
• Ergebnisse aus PA und GA und deren Darstellung
• Präsentationen
• Umgang mit Medien
• Außergewöhnliche musikalische Leistungen können im Rahmen der Leistungsbewertung im Fach Musik angemessen berücksichtigt werden (siehe auch Erl. D. MK v. 10.6.1997 – 304-83012, SVBL 7/97).

Teilbereich 2 (schriftlich)
• 30% der Gesamtnote
• 1 Lernkontrolle pro Halbjahr (Ersatzleistungen bei einer Lernkontrolle in den Jahrgängen 5-9 möglich z.B. Vorspiel eines Musikstückes, Vortrag eines Liedes, Referat. Diese sind schriftlich oder fachpraktisch zu dokumentieren und mündlich zu präsentieren).
• gleiche Lernkontrollen für alle Schülerinnen und Schüler, jedoch individuelle Lernhilfen bereitstellen
• einheitliche Bewertungsmaßstäbe, jedoch pädagogischen Spielraum
• Schwerpunkt der Lernkontrolle in Anforderungsbereich I und II. Zusatzaufgaben auf Anforderungsbereich III

Sonstiges
• Benotung im Abschlusszeugnis erfolgt abschlussbezogen
Folgende Kriterien berücksichtigen beispielhaft Ansätze, Schülerleistungen im Musikunterricht zu beobachten, festzustellen und zu bewerten:
• Genauigkeit, Sicherheit und Qualität beim Musizieren
• Einfühlungsvermögen und Einfallsreichtum beim musikalischen Gestalten
• Komplexitätsgrad und Differenziertheit bei Präsentationen
• Konzentration und Ausdauer beim Hören von Musik
• Kenntnisse in der Fachsprache und Sicherheit in deren Anwendung
• Differenziertheit bei der Untersuchung von Musik
• Komplexitätsgrad und Differenziertheit beim Erfassen musikalischer Zusammenhänge
• Qualität kommunikativer und kooperativer Prozesse
• Sicherheit in der Anwendung von Arbeitstechniken und Fertigkeiten
• Selbstständigkeit im Umgang mit Gelerntem
• Komplexitätsgrad und Differenziertheit bei der Urteilsbildung

 

Bewertungsschlüssel für schriftliche Lernerfolgskontrollen

Note

Prozentpunkte Fehleranzahl

sehr gut

 100 bis 87,5% 0 bis 2

gut

 unter 87,5 bis 75% 2,5 bis 4

befriedigend

  unter 75 bis 62,5%  4,5 bis 6

ausreichend

  unter 62,5 bis 50%  6,5 bis 8

mangelhaft

  unter 50 bis 25%  8,5 bis 10

ungenügend

  unter 25%  mehr als 10,5

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Besonderheiten des Faches

Der Fachbereich Musik ist in vielen Fällen um die Präsentation und Aufführung von erarbeiteten Musikstücken bemüht. Hierbei sind besonders die Wahlpflichtkurse, die Schwerpunkte und Arbeitsgemeinschaften gefragt. Auch in den Mittagsfreizeiten (MFZ) werden musikalische Angebote gemacht.  In den Jahrgängen 5 und 6 wird seit dem Schuljahr 2015/16 eine Bläsergruppe angeboten.

Schwerpunkte

Auf Grundlage des Kerncurriculums wiederholen sich im Unterricht des Faches Musik bestimmte Arbeitsfelder und Grundlagen in den verschiedenen Doppeljahrgängen (5/6, 7/8, 9/10). Dabei werden unterschiedliche Herangehensweisen und Schwerpunkte gewählt. Eine Übersicht der Arbeitsfelder in den Jahrgängen und eine weitergehende Beschreibung des Faches Musik in der IGS Kreyenbrück finden sich im schuleigenen Arbeitsplan. Dieser kann bei der Fachkonferenzleitung (Arne Pertiet) bei Bedarf angefordert werden.

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