SCHULE:KULTUR!

SCHULE:KULTUR!

Die IGS Kreyenbrück hat sich 2010 in einem Stadtteil gegründet, der am 20. April 2009 in das Städtebauförderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ aufgenommen wurde. Das kulturelle Angebot in diesem Stadtteil ist nur sehr gering: alle Theater, Museen und musikalischen Veranstaltungsorte befinden sich in der Innenstadt, so dass die IGS – Schülerinnen und -Schüler einen weiteren Weg zurücklegen müssen, um an diesen kulturellen Angeboten teilhaben zu können.

Die IGS Kreyenbrück befindet sich in einer Phase der Schulentwicklung, in der das Profil herausgearbeitet und geschärft wird. Das Kollegium ist jung und sehr engagiert. Die Lehrkräfte wollen nicht nur in den Fächern arbeiten, sondern sich den Kindern und Jugendlichen zuwenden und auf ihre Entwicklungsmöglichkeiten individuell eingehen. Dabei werden teilweise die Kreativität und die gestalterischen Aktivitäten unterschätzt. So wurde mit der Gründung der Schule die KOMPASS – Plan – Arbeit eingeführt, die fächerübergreifend die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern soll (siehe unter KOMPASS). Leider sind die Aufgaben gelegentlich noch zu verkopft, der Anteil der kreativen Gestaltungsmöglichkeiten kommt manchmal zu kurz.

Die IGS Kreyenbrück wurde für das Projekt „Schule: Kultur!“ ausgewählt, das vom Niedersächsischen Kultusministerium sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur durchgeführt und von der Stiftung Mercator gefördert wird. Diese Projekt bietet die Chance, noch bewusster im Unterricht und im Schulleben Kultur, Kreativität und Gestaltung mitzudenken und in der Frage der Unter-richtsgestaltung selbst kreativer zu werden. Dabei wird kein Fach von vorneherein ausgeschlossen. Eine kulturelle Schule kann sich in (fast) jeder Stunde manifestieren.

Die IGS Kreyenbrück möchte ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, „über den Tellerrand“ hinaus zu sehen und sich nicht nur sprachlich auszudrücken. Aus diesen Gründen hat sich die Schule von Beginn an geöffnet und hat versucht, außerschulische Experten zu gewinnen, die dann mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Durch die Beteiligung an dem Projekt „SCHULE:KULTUR“ strebt die Schule eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität in ihrer täglichen Arbeit an.

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