Im Rahmen eines besonderen Astronomie-Projekts war das Tiny Observatorium Ende April zwei Tage lang zu Gast an unserer Schule. Die mobile Sternwarte ist ein gemeinsames Projekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der LEB Weser-Ems/Nord. Ziel des Projekts ist es, Menschen für Astronomie zu begeistern und das Universum direkt vor Ort erfahrbar zu machen.

Unsere Schülerinnen und Schüler konnten an verschiedenen Stationen selbst aktiv werden und viel über das Weltall lernen. So konnten sie beispielsweise ein Modell unseres Sonnensystems erkunden und dabei nachvollziehen, wie groß die Entfernungen zwischen den einzelnen Planeten tatsächlich sind.

Ein besonderes Highlight war der Besuch im Tiny Observatorium selbst. Die mobile Sternwarte verfügt über professionelle Teleskope, moderne Messgeräte sowie ein Kamerasystem und ermöglicht es, selbst astronomische Beobachtungen durchzuführen. Dort wurde erklärt, wie Teleskope funktionieren und wie Sterne und Planeten beobachtet werden können. Zudem erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über Sterne, Galaxien und die enormen Entfernungen im Weltall.

Den Abschluss des Projekts bildete ein großes Wetterballon-Experiment. Dabei wurde erklärt, dass ein Wetterballon ein unbemannter Ballon aus Latex oder Naturkautschuk ist, der mit Helium oder Wasserstoff gefüllt wird. Solche Ballons transportieren Messgeräte bis in Höhen von 35 bis 40 Kilometern in die Stratosphäre, wo unter anderem Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Winddaten gemessen werden. Durch den geringeren Außendruck dehnt sich der Ballon immer weiter aus, bis er schließlich platzt. Lange war dabei nicht klar, ob der Wetterballon aufgrund der Wetterbedingungen überhaupt starten kann. Umso größer war am Ende die Freude bei den Schülerinnen und Schülern, als der Ballon tatsächlich gestartet werden konnte und langsam in den Himmel aufstieg.

Das Projekt bot viele praktische Einblicke und zeigte eindrucksvoll, wie spannend Wissenschaft und Astronomie sein können. Besonders positiv wurde von den Schülerinnen und Schülern aufgenommen, dass sie nicht nur zuhören, sondern vieles selbst entdecken und erleben konnten. Ein herzlicher Dank gilt deswegen dem Team des Tiny Observatoriums für die spannenden Einblicke, die anschaulichen Experimente und die Möglichkeit, Astronomie auf so praktische und eindrucksvolle Weise zu erleben.

Ein Bericht der Stadtteilreporter:innen